FlüchtlingsRAT Düsseldorf e.V.

Protest gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan am 23.01.2018

Am kommenden Dienstag, 23.01.2018 werden am Flughafen Düsseldorf wieder Menschen nach Afghanistan abgeschoben, ein Land, in dem ständig Menschen durch Anschläge sterben.

Gemeinsam protestieren wir dagegen am 23.1. 16 Uhr am Hauptbahnhof und 17 Uhr am Flughafen Düsseldorf

Aufruf von Nedaje Afghan: http://afghanischer-aufschrei.de/

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/760636087466703/

Offener Brief zur Vermietung von Werbeflächen an die AfD

Wir haben an die Firmen MOPLAK Medien Service GmbH aus Düsseldorf und Ströer Media Deutschland GmbH aus Köln einen offenen Brief zur Vermietung von Werbeflächen an die AfD geschrieben.

Offener Brief

Keine Abschiebungen nach Afghanistan - Kundgebung am 26.11.

Die UN spricht von aktuell ca. 2 Mio. Binnenvertriebenen in Afghanistan, welche zum Teil mehrfach fliehen mussten. Die kriegerischen Handlungen zwischen diversen „Warlords“, der Taliban, dem afghanischen und internationalen Militär lassen nach wie vor kein sicheres, ziviles Leben in Afghanistan zu. 

Trotzdem hält Innenminister De Maizière an dem Plan fest 40.000 Flüchtlinge aus Afghanistan in dieses Land "zurückzuführen"

Daher unterstützen wir den Aufruf des Bündnisses "Nedaje Afghan – Afghanischer Aufschrei" zur 

Großdemonstration am Samstag, den 26.11.2016 um 13 Uhr "Keine Abschiebungen in Kriegsgebiete!
Keine Abschiebungen nach Afghanistan!"

Die Demonstration beginnt am DGB-Haus in der Nähe des Hauptbahnhofes

Weitere Informationen finden Sie auf  http://afghanischer-aufschrei.de/

 

Aufruf: Asylpaket II stoppen

Liebe Freundinnen und Freunde des Flüchtlingsrats Düsseldorf,

die Bundesregierung will ein Gesetz auf den Weg bringen, das eine erneute massive Verschärfung des Asylrechts bedeuten würde. Dies wollen wir mit zusammen mit PRO ASYL und anderen Organisationen verhindern! Wir fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, das Gesetz abzulehnen.

Die Einschränkung des Asylrechtes muss gestoppt werden!

Das geplante Gesetz hebelt für viele Flüchtlinge ein angemessenes und faires Asylverfahren aus, es schränkt den Familiennachzug ein und erkennt medizinische Abschiebehindernisse nicht an.

Mit „beschleunigten Verfahren“ sollen Asylsuchende binnen weniger Tage abgefertigt werden. Sie leben in gesonderten Aufnahmezentren, in denen sie von Unterstützern und Helfern abgeschottet werden. Nicht einmal die Kinder dürfen in Schulen Kontakt zu Einheimischen aufnehmen – sie werden im Sammellager beschult.

Auch wenn das Bundesinnenministerium abwiegelt, es seien nur bestimmte Gruppen betroffen, kann dies nicht beruhigen. Denn alle Menschen haben ein Recht auf eine menschenwürdige und faire Behandlung! Hinzu kommt: Wer keinen Pass hat, ist ebenso vom Schnellverfahren betroffen. Das ist die große Mehrheit aller Schutzsuchenden.

Es geht nur um eins: Die Bundesregierung will noch mehr Menschen noch schneller abschieben – selbst dann, wenn sie körperlich oder psychisch schwer krank sind und eine Abschiebung für sie potentiell lebensbedrohlich ist.

PRO ASYL hast sich deswegen mit dem Dachverband psychosozialer Zentren für Folteropfer, Medico International und dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zusammengeschlossen um gemeinsam gegen diese weitere Beschneidung des Asylrechts zu protestieren.

Unterstützen Sie den Aufruf „Asylpaket II stoppen – Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren“!

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